Mittwoch, 15. Mai 2013

"Ihr kommt auf jeden Fall in den Knast!"

Mit diesen Worten wurden wir Mexiko begrüßt.

Am Flughafen Cancun hat uns ein sehr netter Amerikaner angesprochen, der schon seit einigen Jahren in Mexiko lebt und sich sonst auch ziemlich gut in den anderen Mittelamerikanischen Ländern auszukennen scheint.

Nachdem wir die letzten Tage in LA verbracht haben, sind wir gut in Cancun angekommen. Leider wurde aus dem Abenteuer "Leben am Flughafen" nichts, da es dort vor dem Check-In keine große Aufenthaltshalle, wie an anderen Flughäfen gibt.

Also schliefen wir die erste Nacht, zurück in LA, am Flughafen auf einer Bank. Nach etwa 4 Stunden Schlaf, machten wir uns dann auf die Suche nach einem Starbucks, um wieder einmal Internet zu haben. Dort suchten wir uns dann ein gutes Hostel in Downtown aus, wo wir gegen Mittag für 2 Nächte einchecken konnten.

Wir blieben die meiste Zeit im Hostel, um im Internet alle möglichen Dinge für Mittel- und Südamerika zu klären. Wir suchten schon die ersten Busverbindungen, nahmen Kontakt zu den Couchsurfern auf und konnten nach länger Zeit mal wieder skypen.

Auch ein Freund aus Sylt, Jan, hat sich dann mit bei uns in Hostel eingemietet. Auch er ist gerade auf Tour durch Amerika.

Zusammen entspannten wir dann die letzten Tage vor unserem Flug.

Jan war so nett, am letzten Tag noch etwas Zeit mit uns zu verbringen und uns mit seinem Mietwagen zum Flughafen zu bringen. Den Tag verbrachten wir dann wieder einmal in Santa Monica. Eigentlich dachten wir, dass wir diesen wunderbaren Ort hinter uns gelassen hätten. Waren aber schneller zurück als gedacht. Dort gingen wir dann kurzfristig noch ins Kino und schauten uns "Iron Man 3" im wohl lautesten Kino der Welt an. 'Haha'

Anschließend brachte uns Jan zum Flughafen, wir verabschiedeten uns und dann hieß es warten. Da unser Flug erst am nächsten Morgen gehen sollte, wir aber keine Lust hatten noch eine Nacht im Hostel zu verbringen, um dann mit den unpünktlichen, öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen zu fahren, warteten wir 16 Stunden am Flughafen auf unseren Flug.

Gibt aber schlimmeres.

 

Als wir dann im Flieger saßen und Kalifornien hinter uns gelassen hatten, bekamen wir auch irgendwie ein ungutes Gefühl. Wir wussten nicht mehr genau, ob der Mittelamerika-Teil das richtige war.

Doch als wir dann aus dem Flieger stiegen, wir von der Hitze fast erschlagen wurden, kam die Lust auf das Reisen durch die Länder zurück.

Bis uns dann dieser Amerikaner an der Bushaltestelle ansprach. Er war dort um seine Frau abzuholen und fragte uns, was denn unsere Pläne seien. Wir erklärten ihm unsere Ziele und was wir vorhatten. Daraufhin meinte er nur, dass sich die Route echt gut anhört, wir seiner Meinung nach aber auf jeden Fall im Gefängnis landen würden. Als wir ihn fragten, wie er darauf käme, meinte er nur, dass wir Aussehen wie Touris, die im Gefängnis landen.

Vielleicht dachte er, dass wir üble Kiffer oder so wäre und hier unten in Drogengeschäfte verwickelt werden.

Doch bis jetzt ist zum Glück noch nichts vorgefallen und wir sind ja nun auch schon ein paar Tage hier.

Mit dem Bus ging es dann vom Flughafen nach Cancun-Downtown, von wo wir mit dem Taxi zu unserem Couchsurfer fuhren.

Schon auf dem Weg nach Cancun, merkte man, dass man wieder ganz wo anders war. Wieder da komplette Gegenteil von Amerika. Genau so wie damals, als wir von Australien nach Fiji geflogen sind.

Überall an der Autobahn standen kleine Blechhütten, in denen ganze Familien wohnten, Kinder spielten mit Müll auf der Straße und verwahrloste Hunde lagen überall herum.

Wir waren also gespannt auf die Wohnung unsere Couchsurfers. Diese war, nachdem wir zwei Stunden in einem Kaufhaus auf den Couchsurfer warteten, ok. Sie war nicht zu klein, ziemlich unaufgeräumt und es ging nicht in jedem Zimmer Strom bzw. nur manchmal. Nach unserer Dusche wollte uns der Couchsurfer dann auch direkt die bekannte Partymeile von Cancun zeigen. Berüchtigt für seine großen Springbreak-Pattys.

Mit einem Bus ging es dann etwa 20 Minuten vorbei an diversen Hotels. Schließlich erreichten wir das Partyviertel uns hörten sofort die laute Musik aus den Clubs, die jedoch noch eine Straße weiter waren.

In der Straße spielte sich dann auch das Leben ab. Überall Touristen, die in absoluter Partylaune waren. Es steckte förmlich an. Die Clubs waren riesig. Und anders als bei uns waren sie offen. Es werden also große Rolltore nach oben gefahren und dann kann die Party losgehen. Deshalb auch die laute Musik auf der Straße. Alle möglichen Leute versuchten uns in die Clubs zu locken. Doch bei den Eintrittspreise verging uns absolut die Lust. Der Eintritt dort liegt immer zwischen 20-50 Dollar. Also viel zu teuer.

Der Couchsurfer führte uns ein wenig herum, zeigte uns seinen Lieblingsclub und brachte uns noch an den Strand. Diesen wollten wir dann am nächsten Tag besuchen, wenn es wieder hell ist.

Da wir ziemlich kaputt waren von der Nacht am Flughafen und dem Flug, fuhren wir anschließend zurück zur Wohnung und gingen schlafen.

Eigentlich dachten wir, dass der Couchsurfer uns nun einmal Cancun zeigt, doch dieser sagte, dass wir Cancun gestern eigentlich schon gesehen hätten und wir einfach den selben Bus nehmen sollen, ummdas ganze bei Tageslicht zu sehen.

Also gingen wir zu allererst zur Busstation, um uns ein Ticket für die Weiterfahrt nach Guatemala am nächsten Tag zu besorgen.

An der Busstation kauften wir dann ein Ticket für den nächsten Tag nach Belize City, da kein Bus direkt nach Guatemala fährt.

Den Tag verbrachten wir dann in der Gegend, in der wir den Abend zuvor waren. Und sahen das erste mal das Wasser am Strand. Es war unglaublich klar. Wir hatten noch nie so ein Wasser gesehen. Wir setzten uns also ein Weile an den Strand nahmen ein Bad in diesem Wasser und machten uns am späten Nachmittag wieder auf den Weg zurück. Denn allein im dunklen sollte man hier lieber nicht herum laufen.

 

Da der Couchsurfer aber selbst noch im Kino war, kauften wir uns ein Sixpack Corona, das hier gar nichts kostet, und setzten uns an den Pool, welcher zu dem Wohnviertel unseres Couchsurfer gehörte.

Dort lernten wir dann wohl den nettesten Mexikaner überhaupt kennen. Sein Name ist Arturo García und bietet ebenfalls Couchsurfen an. Und er ist auch einer der wenigen, der wirklich gut englisch sprechen kann. Nachdem wir uns eine Weile am Pool unterhielten, lud er uns auf ein Bier und Tequilla in seine Wohnung ein. Wir verbrachten den ganzen Abend dort. War echt eine witzige Runde und wir fragten uns warum wir nicht bei ihm gelandet sind.

Aber da wir eh nur noch eine Nacht dort hatten gingen wir kurz nach Mitternacht wieder zurück zu "unserem" Couchsurfer.

Und am nächsten Morgen kam dann ein wenig Panik aus, da wir unseren Wecker nicht gehört hatten und der Bus nach Belize um kurz nach 10 Uhr fahren sollte. Doch dank der preiswerten Taxis haben wir alles geschafft. Mit dem Bus ging es dann nach Tulum, einem Küstenort etwa 150 Kilometer südlich von Cancun. Dort legten wir einen Zwischenstopp ein und schauten uns den Strand und die Mayatempel direkt am Strand an.

Am Abend ging es dann zurück zum Busterminal und mit einem Nachtbus nach Belize. Die Busse hier sind wirklich komfortabel und es ist ein angenehmes Reisen. Doch leider ist es immer so kalt in den Bussen, da die Klimaanlage immer aufgedreht ist. Es war so kalt, dass wir sogar gefroren haben.

Nach etwa 4 Stunden Fahrt erreichten wir dann den Grenzübergang. Anders als in Europa muss man hier ja bei jedem Grenzübergang zweimal anhalten. Einmal zur Ausreise, einmal zur Einreise. Und bekamen das erste Mal zu spüren, dass die Grenzübergänge den Touristen einfach irgendwelche Gebühren abziehen. So mussten wir die ersten 15 Dollar bezahlen, um Mexiko zu verlassen. Gebühren für irgendwelche Naturparks oder sonst was. Und das sollten nicht die letzten gewesen sein!!

Weiter ging es dann noch einmal 2 Stunden nach Belize City. Dort war dann wieder eine ganz andere Welt. Denn dort gab es noch weniger als in Cancun und alles war irgendwie herunter gekommen. Da wir durch die Busfahrt eigentlich schon den ganzen Ort gesehen hatten, suchten wir uns sofort den nächsten Bus, der uns nach Flores( Guatemala) bringen sollte. Die Busfahrt ging also fast direkt weiter.

Nach weiteren 5 Stunden Busfahrt durch schöne Landschaften, dem nächsten Grenzübergang und vielen Sandpisten, erreichten wir schließlich Flores.

Während der Fahrt noch mit dem Gedanken gespielt, eine Nacht in Flores zu machen, verflog dieser auch direkt wieder nach der Ankunft. Klar war dies ein größerer Ort als zuvor in Belize und er lag an einem riesigen Fluss, doch viel mehr gab es auch dort nicht.

Also wurden wir direkt, mit anderen Backpackern vor einem Reisebüro abgesetzt und buchten den nächsten Nachtbus nach Guatemala City.

Bis zur Abfahrt hatten wir noch etwas Zeit und schauten uns den Ort einmal zu Fuß an, um schließlich um 20Uhr die 10stündige Busfahrt nach Guatemala City anzutreten.

 

Dort sind wir nun heute Morgen angekommen, werden uns tagsüber etwas umschauen und morgen dann direkt weiter nach San Salvador.

 

 

Leider haben wir nur sehr wenig Zeit für Mittelamerika und müssen uns deshalb etwas beeilen, um nach Costa Rica zu kommen, von wo unser nächster Flug geht.

Von dort werden wir uns dann das nächste Mal melden.

 

Hoffen euch allen geht es gut. Wir freuen uns schon auf zu Hause.

 

Bengt&Christian

 

Montag, 6. Mai 2013

Von Brücken, Schaukeln und gutem Wetter

Nach langer, aufregender Zeit quer durch Kalifornien, melden wir uns dann auch mal wieder.

 

Heute ist unser letzter Tag in San Francisco. Eine Stadt, in die man sich nur verlieben kann und wir empfehlen einfach jedem der die Chance hat einmal hierher zu kommen. Allein schon wegen der Straßen.

 

Naja angefangen hat unsere wilde Fahrt durch Kalifornien dann an dem Tag, als wir unseren Jucy abgeholt haben. Und man kann sich einfach nicht vorstellen, was für ein Luxus das zu dem Auto war, mit dem wir in San Diego waren.

Wir hatten ein ordentliches Bett, einen Kühlschrank und einfach nur super viel Platz. Nur der Spritverbrauch war etwas nervig.'haha'

Am ersten Tag mit dem Jucy haben wir uns dann auf den Weg von Santa Monica nach Malibu gemacht. Dort angekommen, haben wir zu aller erst die Strände und Riesen Häuser erkundet. Bis uns dann einfiel, dass wir für die nächsten beiden Tage unbedingt eine Sportbar brauchen, um Champions League zu gucken. Direkt im nächsten Mc Donalds gelandet, um Internet zu haben, erkannten wir dann, dass es in Malibu keine Sportsbar gibt.

Also fuhren wir noch am selben Abend zurück nach Santa Monica, wo wir dann die nächsten zwei Tage noch bleiben mussten, um Fußball zu schauen. Zum Glück wurden wir durch die zwei Spiele für unsere Rückkehr belohnt.

Nach dem Dortmund-Spiel ging es dann aber sofort weiter gen Norden. Wir passierten Malibu, da wir es ja schon gesehen hatten und fuhren bis Santa Barbara.

Dort blieben wir dann eine Nacht und mussten immer wieder zu Vans gehen, um zu schauen, ob meine (Bengts) Hose endlich angekommen ist, die er bestellt hatte.

Immer wieder sagten uns die Verkäufer, dass sie noch nicht da sei und wohl erst nach dem Wochenende kommen würde.

Wir schmiedeten also schon Pläne, was wir denn die 4 Tage so machen würden, bis eine Verkäuferin dann doch mit einem Paket auf uns zugelaufen kam. Die Hose war da. Da wir Santa Barbara zuvor schon mehr als erkundet hatten, ging es den Pacific Hwy weiter.

Von dort ging es dann weiter nach Gilroy. Einer kleinen Stadt, in der sich die Outlet-Läden der ganzen Surfmarken befinden.

Dort schlenderten wir dann noch einmal durch die Geschäfte und kauften noch die ein oder andere Kleinigkeit, da es dort wirklich noch günstiger war.

Am späten Nachmittag kamen wir dann in Santa Cruz an. Einem Ort mit unendlich vielen Surfern, Seehunden und einem Freizeitpark direkt am Strand.

Dort übernachteten wir dann in einer kleinen Seitenstraße, bevor wir uns am nächsten Morgen den Ort genauer anschauten, eine Dusche am Strand nahmen und uns schließlich nach San Francisco treiben ließen.

Ja und San Francisco ist einfach atemberaubend und man kann das so gar nicht beschreiben. Einfach mal her fliegen!!!

Wir sind nun schon etwas über eine Woche hier und sind uns beide einig, dass es wohl eine der schönsten Städte der Welt ist.

In diesen Tagen, die wir hier waren haben wie wohl auch alles gesehen und entspannen die letzten Tage nur noch am Strand vor der Golden Gate Bridge, die wir natürlich auch mal passiert haben, um einmal nach San Rafael(Metallica HQ) zu fahren und uns den Hippie Tree mit seiner Schaukel anzuschauen, den uns eine Freundin, die hier AuPair macht, empfohlen hat. Von dort hat man einen super Ausblick über die ganze Stadt und die Golden Gate Bridge.

 

In der Stadt haben wir uns dann den Hafen mit seinen Piers angeschaut, die man aus dem ein oder anderen Videospiel kennt. Auch die kurvenreichste Straße der Welt sind wir entlang marschiert und haben die zahlreichen Cable-Cars gesehen und sind mit unserem Van wohl die steilsten Straßen hinaufgefahren, um wieder eine Sportsbar für die Champions League Rückspiele zu finden.

Frei Schnauze sind wir am ersten Abend einfach in irgendeine Richtung gefahren, um einen Schlafplatz zu finden. Ist ja an sich nicht ganz einfach in so einer Stadt einen Schlafplatz mit einem Van zu finden. Doch wir hatten den richtigen Riecher. Den Namen der Straße möchte ich hier nicht nennen. Bleibt unser Geheimtipp. In dieser Straße standen wir dann jede Nacht und lernten sogar den ein oder anderen Anwohner kennen, mit denen wir sogar mal ein Bier trinken waren. Hatten mit diesem Platz einfach riesen Glück. Nicht weit bis zum Strand oder ins Stadtzentrum, Starbucks für Internet und Toilette direkt um die Ecke und 5 Minuten bis zum nächsten Supermarkt.

Und nun ist es leider vorbei.

San Francisco hat einfach super viel zu bieten und ist wohl eines der Highlights auf unserer Reise.

 

Morgen bringen wir unseren Jucy zurück und fahren dann 8 Stunden mit dem Greyhound zurück nach LA, wo am Samstag unser Flieger nach Mexiko geht.

Wie und wo wir die Tage bleiben, wissen wir noch nicht genau. Vielleicht leben wir 4 Tage am Flughafen wie Tom Hanks.

Spätestens aus Mittelamerika hört ihr dann wieder von uns.

Sind ja nun schon auf dem Heimweg und in 66 Tagen landen wir in Hamburg.

 

Beste Grüße an euch alle.

Bengt&Christian

 

Sonntag, 21. April 2013

Luxusleben: Backpacker

Hallo Welt!

Das eine Leben im Luxus hatte am Donnerstag (leider) sein Ende gefunden; wir sind bei den Huettl's ausgezogen und nun wieder frei wie die Vögel! Der Abschied hat uns aber echt schwer gefallen. Nicht nur wegen dem Pool, dem 70" Ferhnseher, dem Jacuzzi, dem guten Essen und der netten Gastfamilie, sondern auch wegen dem Bett! Wir wussten ja nämlich schon wie es weitergehen sollte die nächsten vier Tage: schlafen im Auto! Da die Huettl's sowieso auf dem weg in die Ferien waren, haben sie uns also zur Abholstation unseres Wagens gebracht. Wir hatten aber keines reserviert, "hat ja in Vegas auch gut geklappt..." Es stellte sich heraus, dass es hier in Kalifornien leider nicht so gut klappt. Denn obwohl noch Fahrzeuge da waren, mussten wir vor Ort bei der Firma anrufen und eines reservieren. Da hätte ich mich auch vor den Agenten stellen und mit ihm telefonieren können! So ein Schwachsinn. Nachdem wir dann quasi "über Hamburg" unser Auto/Wohn- und Schlafzimmer gebucht hatten, stellte sich dann auch noch heraus, dass wir fast das doppelte Zahlen müssen, weil nur noch wenige Autos da waren. "Hätten wir doch mal den von vorgestern aus'm Internet für 16,99$ genommen...!" Schade! Das Schicksal hatte uns abermals in den Arsch gefickt.

Nachdem diese bittere Pille geschluckt war, machten wir uns auf, unser nächstes Ziel zu erreichen: San Diego! Natürlich hatten wir uns auch unserem unfassbaren Backpacker-Survivaltricks auch schon einen Plan geschmiedet,wie wir den Mehrkosten von dem Auto entgegenwirken können: einfach noch sparsamer leben! Genial, oder?! Uns war klar, wir hatten unseren bis hierhin absoluten Tiefpunkt erreicht. Luxusleben: Backpacker.

Auf dem weg nach San Diego gab es noch den ein und anderen Strand, der sich lohnte, wie zum Beispiel Laguna Beach. Wir schnupperten ein wenig am waren Leben im Luxus von Newport Beach, auf der Suche einen von den Cohan's oder den Cooper's zu entdecken.

Am späteren Nachmittag erreichten wir dann San Diego. Wir machten halt auf einem großen Parkplatz und beschlossen hier zu nächtigen. Nach dieser Nacht waren zwei Sachen klar: ich (Christian) werde in der nächsten Nacht auch im Kofferraum schlafen und wir brauchen Decken und Kissen! Gott, war das kalt! 8-9 Grad, mehr gab es nicht... Unsere Geldbeutel im Hinterkopf suchten wir einen möglichst günstigen Laden. Und was fanden wir: IKEA. Das Kissen für 3,99$ und die Decke für 1,99$ waren das billigste was wir finden konnten. Nach diesem Erfolgsmoment belohnten wir uns IKEA- gemäß mit Hot Dogs. Für 50 ct das Stück... Auf die nicht vorhandenen Gurken und Röstzwiebeln konnten wir dann irgendwie auch verzichten.

Naja...so weit so gut. Mal sehen, was uns noch erwartet. Auf morgen freuen wir uns aber erst einmal riesig, denn dann holen wir unseren JUCY ab und das heißt für uns: Luxus!

Bis dahin! Wir melden uns!

Dienstag, 16. April 2013

Livin' in America

Halli hallo aus Hollywood.

 

Wir sind immernoch in Los Angeles. Doch langsam brechen die letzten Tage an und wir machen uns Donnerstag auf den Weg nach San Diego. Dort werden wir dann ein paar Tage bleiben, fahren dann zurück nach LA, holen unseren Campervan ab und machen uns dann auf den Weg Richtung Norden.

Nachdem wir ja die erste Nacht in LA am Huntington Beach verbracht hatten, sind wir an unserem ersten Tag zum Venice Beach gefahren und haben nach langer Zeit endlich wieder baden können. Das Wasser hier ist zwar noch super kalt, hat uns aber nicht daran gehindert in die Wellen zu springen.

Danach haben wir uns den bekannten Santa Monica Pier angeschaut. Das ist der Pier mit dem Riesenrad, den man aus diversen Filmen und Fernsehsendungen kennt.

Nachdem wir am Strand alles gesehen hatten, fuhren wir zum Walk of Fame und zum Hollywood-Zeichen und wurden ziemlich enttäuscht. Wir beide dachten immer, dass das ganze ziemlich glamourös und besonders wäre, aber das war es ganz und gar nicht. Überall irgendwelche Läden, die all möglichen Mist verkaufen und versuchen den Touristen irgendetwas anzudrehen. Überall Obdachlose, die mit sich selber, der Straße oder sonst etwas reden oder rumbrüllen.

Und irgendwie hat man dann immer im Hinterkopf, dass hier einfach jeder von denen eine Waffe haben könnte und geht deshalb immer mit einem mulmigen Gefühl an diesen komischen Leuten vorbei.

Als kleine Entschädigung haben wir uns dann am Hollywood Boulevard in einer Sports-Bar 'Dortmund-Málaga' angeschaut.

Abends haben wir uns dann noch ein wenig das Gelände von Unviersal Studios angeschaut und uns auf die Suche nach einem bekannten Musikstudio gemacht. Dieses jedoch nicht gefunden.

Da wir nicht unbedingt mit unserem Van in einem Wohnviertel voller Mexikaner schlafen wollten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Santa Monica Pier, um dort die zweite Nacht in unserem Van zu schlafen.

Am nächsten Tag haben wir einen kleinen Einkaufsbummel durch Santa Monica gemacht und uns etwas später auf den Weg nach Cypress gemacht. Einem etwas nobleren Stadtviertel, in dem der Couchsurfer wohnte, bei dem wir die nächsten Tage schlafen sollten.

Als wir die Adresse erreichten, trauten wir unseren Augen nicht! 'JACKPOT'

Zu unserem Glück wohnen wir gerade bei einer amerikanischen Familie, die einfach ein riesen Haus mit Pool und all dem was dazu gehört besitzt und uns super nett aufgenommen hat.

Wir wohnen nun schon fast eine Woche bei der Familie und verbringen die Tage eigentlich nur mit Billard spielen, am Pool liegen oder mit der Familie irgendwelche Sachen unternehmen, da wir von LA eigentlich alles gesehen haben.

Wir haben unser eigenes Zimmer mit Badezimmer und genießen noch die letzten zwei Tage hier, bevor es dann wieder weitergeht.

Gestern wurden wir dann gebeten einmal etwas deutsches zu Kochen. Es wurden noch Oma&Opa der Familie eingeladen. Also fuhren wir mit der Mutter in einen deutschen Supermarkt und kauften alles für das "Traumessen" ein. Wir servierten Frikadellen mit Stampfkartoffeln und Bohnen. Das Essen kam sehr gut an und alle wurden satt.

 

Gerade schauen wir DFB-Pokal und werden danach ein Sonnenbad nehmen und Amerika noch einmal in vollen Zügen genießen, bevor der aufregende Teil in Südamerika in etwas mehr als zwei Wochen beginnt.

 

Beste Grüße zu euch ins frühlingshafte Deutschland

 

Bengt & Christian

Mittwoch, 10. April 2013

Das war Nevada!- Auf nach Kalifornien

Halli hallo wir sind es endlich mal wieder,

 

Wir haben Vegas nun nach knapp 1,5 Wochen wieder verlassen und die erste Nacht in unserem Campervan hinter uns.

 

Vegas war ne super Zeit. War super aufregend eine Stadt zu sehen, die einfach mal etwas ganz anderes ist, als die Städte, die man kennt.

Wir wurden super herzlich von Gabi aufgenommen, die kurze Zeit später aus ihrem Skiurlaub zurück kam.

Am ersten Tag hat Gabi uns dann gleich zum Golfen und anschließendem Grillen eingeladen. Gab lecker Fleisch und Salat. Und die Prozedur mit dem Grillen, sollte nicht die letzte in Vegas bleiben. Kam uns natürlich sehr entgegen.

Da Gabi leider etwas außerhalb von Las Vegas wohnt, haben wir es die ersten Tage nicht geschafft in die Innenstadt, zum Las Vegas Strip, zu fahren, da in ihrem Stadtteil leider keine Busse fahren.

Doch zu unserer Überraschung hat sich Gabi bereit erklärt uns für ein paar Tage ein Auto zu Mieten, damit wir wenigstens etwas von der Gegend sehen können. Wir konnten ihr gar nicht oft genug dafür danken. Also auch hier nochmal ein ganz großes Danke.

Am Dienstag haben wir dann morgens unseren FIAT 500 bei der Autovermietung abgeholt. Gabi ist anschließend zur Arbeit gedüst und wir haben uns den Red Rock Canyon angeschaut. War schon ganz witzig mit diesem kleinen Auto durch die Gegend zu fahren. An manchen Ampeln war unser komplettes Auto einfach so groß wie ein Rad von einem Riesen PickUp.

Am Tag darauf haben wir uns dann auf den Weg zum Grand Canyon gemacht. Sind morgens um 8 Uhr losgefahren, da eine 5 Stunden Fahrt zum Grand Canyon vor uns lag.

Auf dem Weg haben wir noch einen Stop am bekannten Hoova Damm eingelegt.

Und dann haben wir irgendwann nach weiteren 4 Stunden Fahrt endlich den Grand Canyon erreicht. Und wir können nur sagen, wer einmal die Chance dazu hat dorthin zu fahren, der sollte das auf jeden Fall tun. Denn das war wirklich atemberaubend und genau so, wie man es in den Filmen immer sieht.

Wir haben dann eine kleine Tour dort gemacht und Bilder von verschiedenen Aussichtsplattformen gemacht und mussten dann auch schon bald wieder los, da wir ja auch wieder 5 Stunden zurück fahren mussten.

In Vegas kamen wir dann abends um halb 11 ziemlich erschöpft an. Bedeutete, dass wir erst einmal ausschlafen mussten. Nachdem wir genug geschlafen hatten und ausgiebig frühstückten, sind wir zum Las Vegas Strip gefahren. Haben unser kleines Auto kostenfrei im Bellagio abgestellt und uns zu Fuß alles angeschaut.

Ist ziemlich beeindruckend, die ganzen nachgebauten Städte, wie Paris oder Venedig, zu sehen. Oder halt das bekannte 'Ceasars Palace' mit seinen 3400 Zimmern.

Am späten Nachmittag haben wir es uns dann an einem Roulettetisch im Bellagio gemütlich gemacht. Mit kostenfreien Getränken, mal Glück, mal Pech, saßen wir dort 5 Stunden, bevor wir den Gewinn hinaus getragen haben. Also einer von uns die Erfahrungen, der andere zusätzlich noch Benjamin Franklin.

 

Die letzten Tage in Vegas verbrachten wir dann wie Amerikaner mit Fernsehen gucken und Grillen.

Und gestern haben wir nun unseren Campervan abgeholt. Diesen haben wir für $1 am Tag, da es ein Relocation-Deal ist. Bedeutet wir müssen diesen in 3 Tagen nach Los Angeles bringen, da der dort gebraucht wird. Gibt wohl keine günstigere Variante für uns, um nach LA zu kommen.

Dort sind wir nun auch gestern Abend schon angekommen und haben unsere erste Nacht am Huntington Beach verbracht.

Heute werden wir uns schon einmal LA anschauen, bevor wir am Donnerstag bei unserem neuen Couchsurfer einziehen.

 

Hoffen euch allen geht es gut und der Frühling kommt langsam?!

 

Beste Grüße aus Kalifornien

 

Bengt&Christian

 

Freitag, 29. März 2013

Vegas?!- "da hab' ich Bock auf!"

God damn fucking awesome!

Anders kann man unser Leben grade nicht beschreiben! Wir haben uns schon Gedanken gemacht, wie es in Vegas sein würde...aber damit hätten wir im Leben nicht gerechnet. Wo fange ich also an...?

Unsere Zeit in Honolulu bei den Camp's war verdammt cool, familiär und verging leider viel zu schnell. Wenn man daran denkt, dass uns die 10 Tage auf Mana Island in Fiji vorkam wie eine halbe Ewigkeit und wir schon nach drei Tagen extremen Nichtstun, Mana Dance und nochmehr Nichtstun die Tage gezählt haben bis uns das Boot endlich abholt und wir am Flughafen sitzen und wem auch immer danken, dass wir noch leben, dann waren 10 Tage viel zu wenig. Aber: wir haben sehr viel von der Insel gesehen, viel Spaß gehabt und sogar den ein und anderen Tourismuskram mitgemacht. Wir freuten uns aber schon auf Kalifornien, wir freuten uns auf "das richtige" Amerika. Doch bevor wir dorthin kommen konnten gab es da noch eine Sache zu klären: können wir die Surfboards mitnehmen? Und wenn ja, was sollte uns das kosten?

 

Von Clark erfuhren wir, dass das eigentlich kein Problem sein dürfte und auch nicht allzu teuer sei. Allerdings, sagte er, ist das nicht bei allen Airlines so. Und das hat uns dann auch quasi das Genick gebrochen... Nach ein bisschen Recherche über unsere Airline, Hawaiin Airline, stand fest: 100$ pro Board! Das heisst 100$ x 2! "Boa, nä!!!" waren die Worte, die beinahe Synchron über unsere Lippen wanderten. Was für eine beschissene Airline! Aber dazu später mehr... Und was nu? Obwohl wir nur noch ein bisschen mehr als 48 Stunden auf Hawaii hatten entschlossen wir, die Bretter zu verkaufen und das Gewonnene Geld in Vegas auf den Kopf zuhauen. Schnell war ein Termin bei einem Surfboardhändler 'up town' gemacht (oh ja! Ich hab grade up town geschrieben!) und wir machten uns an eine perfekt überlegte und bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Strategie für das Verhandlungsgespräch. "350$ - auf keinen Fall weniger!" Der Surfboardonkel schien damit konform, konnte uns aber keine feste Zusage machen, weil der Chef nicht zu gegen war. Er versprach uns aber das ganze mit ihm zu besprechen und anzurufen, sobald es Neuigkeiten gibt. Über den Umstand, dass wir nur noch einen Tag in der Stadt seien, hatten wir natürlich informiert. Dass er erst am nächsten Tag angerufen hat, änderte aber nichts an der Tatsache, dass wir die Boards nicht bei ihm loswerden konnten.

 

Als wir die Boards dann abgeholt haben, wurden wir aber doch noch ein wenig überrascht: der Boardonkel hat beide Boards saubergemacht...für lau! Das war Stark! Um uns ein wenig aufzuheitern, hielt Clark sein Wort und wir fuhren zu Taco Bell! Und wie immer bis jetzt auf unserer Reise, wendete sich doch noch alles zum Guten, denn Clark erklärte sich bereit die Boards für den Preis zu kaufen und selbst zu verkaufen. Was ein Typ! Der Deal war perfekt und mit den Flocken in den Händen konnten wir Vegas förmlich schon riechen! Also auf nach Vegas! Doch auf dem Flug dorthin mussten wir feststellen wie beschissen Hawaiin Airline wirklich ist. Im Flughafen fing die Scheiße schon an. Selber einchecken mit so einer Maschine, mit denen man bei Famila selber kassieren kann. Und pro Gepäckstück waren dann doch noch 25$ fällig, wobei Bengt für zwei Gepäckstücke 60$ hinlegen musste! "Rechnen?! - Nein, danke!" Geladen ging's dann ins Flugzeug und dort musste man für jeden Mist bezahlen! Keine Kopfhörer, keine Filme, kein gar nichts! Prima! Aber nach knappen 4 Stunden standen wir auch schon am Mittwochabend in San Francisco am Flughafen - 'Bub'!

Doch hier sollten wir nicht lange verweilen, denn wir hatten schon ein anderes Ziel: Las Vegas! Denn seit Hong Kong war klar, dass wir bei Verwandten einer Arbeitskollegin meiner (Chrischan) Mom unterkommen konnten. Wir hatten uns in Honolulu schon ein Wagen gemietet, mit dem wir nach Vegas fahren wollten. Nachdem ich dann den Wisch unterschrieben hatte und den Schlüssel meines Chevy Cruzer's in den Händen hielt waren nur noch 8 1/2 Stunden Autofahrt und 558,3 Meilen zwischen uns und Las Vegas!

 

Am Ziel angekommen konnten wir unseren Augen nicht trauen: eine Wahnsinns Hütte, alla! Leider ohne Pool, aber man kann schließlich nicht alles haben...! Nach einem kurzen Rundgang stand fest: einen Jackpot haben wir schon! Mal sehen, wie viele noch folgen werden, hier in Las Vegas!

Wir werden es euch wissen lassen!

Bis dahin erstmal und frohe Ostertage euch allen!

 

Samstag, 23. März 2013

Aloha

Wir sind nun schon ein paar Tage auf Hawaii, sind aber irgendwie nie dazu gekommen hier zu schreiben.

 

Also nach dem wir den Tag am Flughafen in Nadi hinter uns gebracht haben, sind wir endlich 6 Stunden nach Hawaii geflogen.

Doch bevor unser Flugzeug starten konnte, mussten zwei Personen das Flugzeug noch einmal verlassen. Und das waren wir.

Alle saßen im Flugzeug und waren bereit zum Start. Sogar der Pilot. Doch kurz bevor die Türen zu gingen, kam eine junge Dame hinein gestürmt und suchte hektisch nach Mr. Graper & Mr. Schmidt. Sie sagte zu uns, dass wir unsere Pässe brauchen und schnell mitkommen sollten.

Wir dachten, dass wir ein Upgrade in die Business Class bekommen würden. Doch so war es nicht. Wir rannten mit der Dame zurück in das Flughafengebäude, in eine Ecke, in der schon mehrere andere auf uns warteten. Dort angekommen wurde uns gesagt, dass wir unser Handgepäck noch brauchen würden.

Einer von uns ist also noch einmal zurück zum Flugzeug gelaufen und hat die Rucksäcke geholt.

Uns wurden dann Abstriche von Händen und Kleidung genommen, um festzustellen, dass wir keinen Kontakt mit Drogen hatten.

Wir bedankten uns für den Stress und konnten endlich zurück ins Flugzeug.

Dort hatten wir wieder das Glück, dass der Flieger nicht voll ausgebucht war und wir uns wieder breit machen konnten.

Wir haben auch fast den ganzen Flug geschlafen und sind ziemlich fit in Honolulu angekommen.

Doch dort gab es direkt die nächste Überraschung. Denn wir wurden nachdem wir unseren Pass vorgezeigt haben und alle anstehenden Fragen beantwortet hatten direkt von der Dame am Schalter in einen separaten Raum gebracht, in dem wir von einem Officer verhört werden sollten. Als dann noch eine andere Dame hinzu kam und fragte wie viel Gepäck wir denn hätten, damit es vom Personal geholt werden könne, wurde uns schon etwas komisch.

Das ganze war dann doch gar nicht so schlimm. Wir wurden nur gefragt, wie lange wir denn vorhätten in Amerika zu bleiben und was unsere Pläne wären. Eine viertel Stunde später durften wir dann auch schon wieder gehen. Gepäck mussten wir ja nicht mehr groß suchen, da es ja geholt wurde.

Vorm Flughafen warteten wir dann auf Clark, einem Skimboarder, den ich über Facebook kennengelernt habe und der sich bereit erklärt hatte uns für die Zeit aufzunehmen.

Er hat uns dann mit seinem schwarzen Pickup abgeholt. Da es vorn im Fahrerhaus ziemlich eng ist, habe ich mich bereiterklärt auf der Ladefläche mitzufahren. Clark meinte, dass sei legal und völlig normal auf Hawaii.

Wir haben dann unseren ganzen Kram zu seinem Haus gebracht und uns dann sofort wieder auf den Weg gemacht. Clark wollte uns schon einmal ein wenig die Insel zeigen.

Wir machten uns also auf den Weg zum NorthShore Beach, tranken dort das erste Willkommens Bier und machten uns etwas später weiter um die einzelnen Strände abzuklappern. Und ja wir haben einfach am ersten Tag eine Tour rund um die Insel gemacht. Haben die Drehorte von Jurrasic Park gesehen, waren an den Stränden mit den größten Wellen, die wir je gesehen haben und lernten das "Big-Bigger-Amerika" kennen.

Am späten Nachmittag sind wir dann in einen Supermarkt gefahren, da wir etwas zu trinken für den Abend brauchten. Es war schließlich St. Patricks Day. Der Supermarkt war einfach genau so aufgebaut, wie das Abhollager bei Ikea. Riesige Regale mit riesigen Produkten.

Wir wollten uns dann eine Flasche Jack Daniels kaufen. Die normale Größe in dem Supermarkt war 1.75 Liter. Und das einfach bei allen Spirituosen.

Zurück in Clark's Haus machten wir uns noch etwas zu Essen und machten uns dann mit seiner Frau auf den Weg nach Chinatown. Clark und seine Frau sind 24 und schon 4 Jahre verheiratet. Also nicht das hier jemand denkt, dass wir bei irgendeinem lahmen Ehepaar sind! ;)

In Chinatown war dann ein ganzer Blog gesperrt, alles war Grün es wurde Live Musik gespielt und wir tranken ein paar Bier.

Eigentlich hätte Clark am nächsten Tag arbeiten müssen, doch er meinte er sei krank und ist mit uns zur Yokohama Bay zum Surfen gefahren. Dort verbrachten wir dann den Tag im Wasser, am Strand oder wieder im Wasser.

Als uns dann der Hunger packte, wollten wir das erste Mal amerikanisches Mc Donalds ausprobieren. Ja und ich glaube da gehen unsere Meinungen ein wenig auseinander. Christian liebt Mc Donalds ja in seiner ganz speziellen Form und ich finde es nicht viel anders als bei uns. Ist halt alles nur viel, viel Größer und etwas billiger als bei uns.

Danach fuhren wir in ein Nobelviertel und besuchten Clark's Schwester, Summer, die dort in einem Restaurant arbeitet, in dem man alle möglichen Sorten an Bier probieren konnte. Also genau das Richtige für Deutsche 'haha'!

Dort hingen wir dann auch 2 Stunden fest. Probierten Alles an Bier, schauten Fußball und unterhielten uns mit Summer.

Diese überredete uns am Abend noch mit ihr in ein paar Bars zu gehen. Also machten wir uns Abends mit ihr, Clark und dessen Frau auf den Weg in ein paar Bars und mussten feststellen, dass am Abend nach St Patricks Day wohl keiner Lust auf Alkohol hat. So waren wir einfach die einzigen in den Bars. Als die letzte dann auch um Mitternacht zumachte, hieß es für uns auch Zeit zum Schlafen.

Clark musste ja am nächsten Tag arbeiten.

Während Clark also arbeitete, hat uns seine Schwester zum touristischen Waikiki Beach gefahren. Dort schauten wir uns den Strand an. Dieser war nicht besonders schön aber es waren überall Menschen. Wir beschlossen dann in die Einkaufstraße zu gehen und ein bisschen durch die Geschäfte zu schlendern.

Mit dem Bus ging es dann zurück und wir entspannten den restlichen Tag auf der Couch.

Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Bus nach Pearl Harbor und schauten uns das Museum an. War ziemlich interessant das Alles einmal zu sehen.

Am späten Nachmittag machten wir uns dann zusammen mit Clark und seiner Frau auf den Weg in die Stadt und suchten uns etwas zum Dinner. Die beiden zeigten uns dann eine Pizzeria, die wirklich super, super lecker war.

Am Tag darauf, zeigte uns Christy, Clark's Frau, dann ihre Uni an der sie studiert. Das Campusgelände ist einfach riesig. Dort studieren 20000 Studenten und das ganze ist aufgebaut, wie eine eigene Stadt.

Heute haben wir dann mit Clark einen Ausflug zu einem Wasserfall gemacht unter dem man sogar Baden konnte. Anschließend zeigte er uns noch die größte Mall mit Geschäften, die es in Honolulu gibt und brachte uns zum Abendbrot in das beste Burgerrestaurant.

 

Also wie man vielleicht schon merkt ist die Ernährung hier schon etwas anderes als bei uns. Hier Bürger, da Pizza usw.

Das wird sich aber sicherlich ändern, wenn wir wieder allein unterwegs sind. Sonst legen wir hier richtig zu 'haha'! Nein dazu wird es nicht kommen!

 

 

Wir hoffen, bei euch hat sich das Wetter ein wenig gebessert?!

 

Wir melden uns die nächsten Tage wieder, wenn es heißt: Winner, Winner, Chicken Dinner- Las Vegas!

 

 

 

Samstag, 16. März 2013

Schöne Strände,super Wetter,moderner Menschenhandel und Lebensmittelvergiftung

Das war Fiji.

 

Wir sind nun endlich in Nadi am Flughafen angekommen und haben festgestellt, dass 10 Tage auf einer so kleinen Insel einfach zu viel ist. Daher freuen wir uns nun auf Hawaii, um endlich wieder ein bisschen Leben um uns zu haben.

 

Die letzten Tage Fiji waren super entspannt. Wir hatten richtig gutes Wetter, lagen manchmal den ganzen Tag auf der Luftmatratze im Wasser oder schliefen in Hängematten.

Wir sind nun also mega entspannt für Hawaii.

Während dieser entspannten Tage, haben wir mit vielen anderen aus dem Hostel über das Reisen und so gesprochen und haben festgestellt, dass wirklich viele überall in der Welt unterwegs sind.

Und leider mussten wir auch feststellen, dass wir Opfer von 'modernem Menschenhandel' geworden sind. Denn die Couchsurferin, bei der wir das alles gebucht haben, schickt alle ihre Couchsurfer auf diese Insel und in das selbe runtergekommene Hostel und kassiert dafür wohl ganz gut ab.

Und da wären wir beim Geld. Vor drei Tagen war wohl irgendwie das Gesundheitsamt in dem Hostel und hat wohl alles geprüft. Aber wir mussten leider an eigenem Leib erfahren, dass wohl auch diese geschmiert waren.

Denn ich (Bengt) musste mich die letzten 2 Tage mit einer schweren Lebensmittelvergiftung rumschlagen. Lag mit hohem Fieber und Schüttelfrost im Bett.

Doch wir haben beide überlebt und sind froh nun weiter fliegen zu können.

 

Fiji an sich ist ein Traum, wenn man auf den kleineren Inseln ist, ist aber immer noch 'Dritte Welt'.

 

Und nun fliegen wir heute am 17.03. um 22 Uhr nach Hawaii und kommen dort am 17.03. um 8 Uhr an. Bekommen also einen Tag geschenkt.

Dort werden wir dann von Clark, einem Skimboarder, bei dem wir wohnen, abgeholt.

 

Und können dann hoffentlich mal mit der Familie skypen.

 

Wir melden uns also das nächste Mal aus Amerika!

 

Bula Vinaka

Sonntag, 10. März 2013

Cast Away!

Bula,

oder Hallo aus Fiji.

 

Wir sind gut auf Fiji angekommen und haben dort nun die ersten Tage verbracht.

Nachdem wir den ganzen Tag am Flughafen in Brisbane verbracht haben, abends Donuts for Free bekommen haben, ging unser Flug nach Nadi.

Der Flug hat ca. 3,5 Stunden gedauert und wir hatten das Glück, dass jeder eine "Dreier"- Reihe im Flugzeug hatte und uns lang machen konnten, um ein wenig zu schlafen.

Am Flughafen angekommen, wurden wir dann morgens um 6 von Melanie, der Cousine unserer Couchsurferin, die vorab erklärte, dass sie uns aufnehmen würde, abgeholt.

Wir nahmen ein Taxi und fuhren etwa 10 Minuten, bis wir das Haus unserer Couchsurferin erreichten.

In dem Haus lebten drei Hunde, ein paar andere Couchsurfer und Diane, die uns sehr nett aufnahm und uns alles grundlegende über Fiji erklärte.

Während wir zusammen mit ihr im Wohnzimmer saßen und den einzigen Fernsehsender sahen, den es dort gibt, erklärte sie uns, dass wir um das Fiji aus dem Katalog zu sehen, auf eine andere Insel reisen müssten. Denn rund um die Hauptinsel ist das Wasser dreckig und die Strände alles andere als schön.

Also sprachen, wir mit ihrer Mitbewohnerin, die als Travel Agent arbeitet. Diese suchte uns eine Tour zu anderen Inseln heraus und machte uns einen Preis. Da uns das aber zu teuer war und wir einige Zeit überlegten, ging diese mit dem Preis immer weiter runter. Schließlich stimmten wir dann zu und für uns hieß es nach 2 Stunden wieder Sachen packen und ab zum Strand, um unser Boot zu bekommen.

Auf dem Weg dorthin sahen wir dann ein wenig von dem Leben auf Fiji. Überall laufen Hunde herum, die Menschen leben in irgendwelchen Blechhütten und man merkt sofort, dass Fiji "Dritte Welt" ist. Aus dem Haus von Diane, sahen wir sogar, wie ein Hund auf der Straße überfahren wurde und es keinen einzigen interessierte.

Diese Aktion nahm Christian ganz schön mit, da er die ganze Zeit an seinen Hund zu Hause denken musste.

Am Strand angekommen, fanden wir einen verdreckten Sandstrand mit braunem Wasser vor. Es standen zwei verwahrloste Pferde im Sand, die das einzige Leben an diesem Strand darstellten.

Wir warteten circa eine Stunde auf unser Boot, dass uns dann mit 5 anderen Personen nach Mana Island brachte. Nach einer Stunde mit dem Boot erreichten wir die Insel und wurden super freundlich empfangen. Wir wurden sofort aufgefordert unsere Sachen hinzulegen, und uns zu setzen. Dies Taten wir und warteten gespannt auf das was kommen sollte. Auf einem kamen alle Besucher des Hostels zusammen und begannen an zu singen. Mit Gitarren und Geklatsche. Nachdem das Lied vorbei war, erklärte der Oberguru des Hostels, dass alle Neuen so begrüßt werden und wir alle eine große Familien seien.

Ist auch wirklich so! Hier redet jeder mit jedem und alle machen abends irgendwie zusammen spiele oder Programm.

Wir bezogen dann unser Zimmer, das wir uns mit einem Norweger teilen. Das Hostel ist auf jeden Fall nicht das modernste und Beste. Zum Beispiel gibt es nicht immer Wasser und Strom gibt es nur nachts, durch einen Generator. Doch all das wird durch die Strände und das Wasser entschädigt. Den ersten Abend verbrachten wir dann in gemütlicher Runde mit ein paar anderen Deutschen, die fast genau die selbe Route fliegen wie wir, nur anders herum und mit mehr Zeit. Denn die beiden 27 jährigen haben sich für die Reise ein ganzes Jahr Zeit genommen. Aber wir haben uns echt gut mit diesen ausgetauscht und wer weiß vielleicht treffen wir die beiden in Mittelamerika wieder.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann mit einem anderen Deutschen, der mit uns zusammen zur Insel kam, auf, um einmal um die Insel zu gehen. Das ganze dauerte circa 2 Stunden und war wirklich sehr sehr cool. Begleitet wurden wir dabei die ganze Zeit von einem wilden Hund, der irgendwo im Busch hinter unserem Hostel lebt. Zwischendurch gingen wir an dem ein oder anderen Strand baden und der Hund passte auf unsere Sachen am Strand auf.

Zurück im Hostel warteten wir dann auf unser Abendessen. Das Essen hier ist sehr sehr mager. Es gibt nicht wirklich viel. Also eigentlich werden wir nie richtig satt. Schadet ja aber eigentlich auch keinem 'haha'!

Ein paar in dem Hostel hat es auch schon erwischt und liegen mit Durchfall und anderen Symptomen flach. Wir zum Glück noch nicht! " sucht euch Holz und klopft mal bitte dreimal drauf!"

Den Abend mit ein paar Kartenspielen beendet, ging es am nächsten Morgen, nach dem kleinen Frühstück, mit dem Boot zu der Insel auf der "Cast Away" mit Tom Hanks gedreht wurde. Wer den Film nicht gesehen hat, fährt bitte noch los und besorgt sich den Film in der Videothek und schaut ihn sich an. Denn dort sind wir gerade. Also 20 Minuten mit dem Boot entfernt.

Die Insel war wirklich cool. Wir machten uns, nachdem wir eine Runde Schnorcheln waren, auf den Weg zur Spitze des Berges auf der Insel. Von dort hatte man einen Wahnsinns Blick. Und wir hatten sogar "Wilson" dabei.

Siehe hier:

(v.l.: Bengt,Wilson,Christian)

Nachdem wir 5 Stunden auf der Insel waren, ging es mit dem Boot zurück zum Hostel. Dort bekamen wir unseren Late-Lunch und machten es uns am Strand gemütlich.

Nach jedoch nur kurzer Pause, fragten mich (Bengt) die Norweger und Finnen, ob ich nicht Lust hätte, am Sunset Beach Schnorcheln zu gehen. Dort soll es einen Reef Shark namens Bob geben. Ich besorgte mir fix Schnorchelsachen und machte mich dann mit ihnen auf den Weg, während Christian Mittagstunde machte.

Das Schnorcheln dort war der Wahnsinn. Das Riff war riesig und so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen. Hoffe die Bilder mit meiner GoPro sind etwas geworden. Leider habe ich den Hai jedoch nicht gesehen.

 

Wir haben jetzt noch 7 Nächte auf dieser Insel und dann geht's weiter nach Hawaii.

 

Wir sind also wirklich 'Cast Away', denn hier gibt es nicht mal einen Geldautomaten und wir müssen die 7 Tage mit 8$ auskommen! Zum Glück ist Essen im Preis inbegriffen. Zur Not fangen wir uns Fisch, wie im Film.

Wir werden nun die letzten Tage genießen und uns melden, wenn wir am Flughafen in Nadi sitzen und auf unseren Flug nach Hawaii warten.

 

'Bula Vinaka' an euch alle zu Hause!

 

Dienstag, 5. März 2013

Bye, Australia! See ya later!

Heyho liebe Freunde der gepflegten Blogunterhaltung!

Kaum zu glauben, aber drei Wochen Australien vergehen doch schneller als erwartet. Wir haben gut 2000km auf den Straßen Australiens abgerissen und dabei viel gesehen und erlebt. Ein Land mit unglaublich vielen Facetten, tollen Menschen und tollem Wetter. Naja, letzteres wurde uns nur ab und zu zuteil, aber jede Sonnenminute und jeder Sonnenstrahl wurde ausgenutzt bis zum Sonnenbrand und Sonnenbrand auf dem Sonnenbrand. Eine ziemlich schmerzhafte Erfahrung, die ich beim nächsten mal mit einer zentimeterdicken Schicht Sonnencreme mit LSF 130 zu verhindern wisse. Aber wie heißt es so schön: wer schön sein will, muss brennen. Oder: wer braun sein will, muss erst rot werden.

Unseren gestrigen und letzten Tag auf dem roten Kontinent haben wir damit zugebracht, uns die heißen Surfertypen auf dem Quiksilver Pro in Snapper Rocks/Rainbow Bay anzugucken und ihre Cutbacks und Lässigkeit auf den Brettern zu bewundern. Das perfekte Wetter war dann das I-Tüpfelchen und ein sehr schöner Abschluss unseres Aussie-Trips.

Am Abend wurden wir dann noch von Brad zu einer Pizza und einem Glas Vino eingeladen. Das war wie im Paradies, denn Pizza ist für uns schon zu einer Art Mythos geworden, weil es nahezu unmöglich ist sich als sparsamer Backpacker in Australien eine Pizza leisten zu können. Brad ist uns ein richtiger Kumpel geworden. Mit seiner sehr zuvorkommenden und freundlichen Art, seinem unglaublich trockenen Humor und seiner Gastfreundlichkeit hat er sich in den wenigen Tagen, die wir bei ihm waren, jenen Titel mehr als verdient. Auf seinen Besuch bei uns in Deutschland freuen wir uns also jetzt schon!

Heute war dann auch der Tag an dem wir unserem "männlichen Van", denn unser Hippiecamper hatte im wahrsten Sinne des Wortes "Eier" (den aufmerksamen Lesern dieses Blogs dürfte die Eier-Geschichte ein Begriff sein), Bye! zu sagen. Er war uns auf unserer Reise immer ein treuer Gefährte und bot uns an all den Regentagen ein trockenes, zwar stinkendes, Plätzchen. Die knappen 10km wussten wir dann auch in all unserer Routine als Backpacker zu meistern, indem wir ein Airport-Shuttle-Bus von einem Airport Parkplatz fragten, ob es möglich wäre, uns mitzunehmen. Und auch hier bestätigte sich die Einfachheit der Australier, denn natürlich konnten wir mitfahren! "No problems, mate! See ya!" Fantastisch! Also Freunde, es zahlt sich immer aus: wer fragt, gewinnt!

Jetzt hängen wir für die nächsten 10 Stunden hier am Flughafen ab, denn dann geht erst unser Flug nach Fiji! Aber das schaffen wir auch noch!

Das war also Australien. Aber eines ist klar: wir kommen wieder!

Bis dahin, bleibt uns treu, wir sehen uns auf den Fiji Inseln! See ya!